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FLÜGEL Exklusiv-Interview mit Bundesminister Philipp Rösler Im Flügel das Magazin 122 4/2013

E-Mobilität auch

in der Luft fördern

Im Gespräch: Willi Tacke, Fotos: flying-pages.com

 

Philipp Rösler (40), Vizekanzler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie sowie Vorsitzender der FDP. Als Wirtschaftsminister in Niedersachsen hat er effiziente, innovative Lösungen für die Wirtschaftsförderung entwickelt, speziell auch im Bereich der Ultraleichten und der General Aviation, und geht nun diesen Weg auch konsequent im Bundeswirtschaftsministerium.

 

FLÜGEL - Das Magazin Herr Minister Rösler haben Sie selber einen fliegerischen Background?

Philipp Rösler Ich bin einer der treuesten Fans von Flügel der Welt. Ende der Achtziger habe ich mit 14 mit dem Segelfliegen angefangen. Mitte der neunziger Jahre ist der Schein verfallen. Ich bin noch Mitglied im Verein in Bückeburg, aber fliege momentan nicht aktiv. Flügel Das Magazin und der Index waren einer der wenigen Kontakte, die ich dann noch mit der Fliegerei hatte – bin ein echter Fan des Magazins.

In letzter Zeit komme ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit auf die Luftfahrt und ähnliche Dinge zurück. Ich bin ja auch zuständig für Luft- und Raumfahrt und bin dort meistens in Kontakt mit den Großen, wie Airbus oder den großen Mittelständlern, in Zukunft wollen wir auch mehr die kleinen unterstützen.

FLÜGEL Gibt es da schon konkrete Ansätze?

Philipp Rösler Wir waren jetzt erstmalig bei e-volo. Das war super. Die werden ja auch von uns gefördert. Das war spannend. Auch hatte ich Helmut  Großklaus ins Ministerium eingeladen, damit er uns sein Projekt „Silent M“ vorstellen konnte, besonders auch unter dem Aspekt der Elektrofliegerei.

FLÜGEL Ich komme gerade aus Oshkosh. Dort haben andere europäische Länder, wie Tschechien und Frankreich, seit Jahren einen Stand. Sie sind auf Ultraleicht- und General Aviation-Messen wie der AERO und selbst in China mit nationalen Pavillons vertreten. Meines Wissens gibt es nur in einigen Bundesländern, wie Bayern und Niedersachsen, solche Ansätze. So ist zum Beispiel Niedersachsen meist auf der AERO mit mehreren Firmen vertreten. Was tut das BMWI, um innovative, kleine Firmen in der Luftfahrt zu fördern?

Philipp Rösler Es gibt eine Aufteilung zwischen Bund und den Ländern. Die General Aviation wird primär von den Ländern gefördert. Das Luftfahrtforschungsprogramm des BMWI macht die Großprojekte.

FLÜGEL Es gibt in Niedersachsen eine Wirtschaftsförderstelle, die auch spezielle Luftfahrtprojekte der GA fördert und momentan einen Oshkosh-Auftritt für

das nächste Jahr plant. Ist so etwas auch für den Bund möglich und gibt es in anderen Bundesländern ähnliche Stellen?

Philipp Rösler Ich war 2009 als Minister für Wirtschaft und Verkehr in Niedersachsen zuständig und habe in der Zeit das Innovationszentrum Niedersachsen gegründet. Als Minister für Wirtschaft und Verkehr hat man es da etwas leichter. Aber wir wollen Ähnliches auch im Bund.....

Mehr von dem 3 Seiten Interview  im Flügel  das Magazin 122 S. 52-55

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Das e-volo Konsortium in Karlsruhe entwickelt derzeit den V200, den weltweit ersten Volocopter für zwei Personen. Der Erstflug des elektrisch betriebenen, ultraleichten Multikopters soll noch 2013 stattfinden. Die Eckdaten: Carbon-Leichtbau, Startgewicht bis 450 kg, 2 side-by-side Sitze, Fly-by-wire Joystick-Steuerung, serieller Hybridantrieb mit dezentralen Back-up-Akkus, 9,8m Rotorebene Durchmesser, 18 E-Motoren mit 18 Rotoren à 1,8 m Durchmesser, Vreise min. 100 km/h, Flughöhe min. 2000 mNN, ballistisches Rettungssystem. Die sechs Rotorträger sind für den Transport schnell demontierbar. www.e-volo.com

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